Materialien verändern sich. Der Mittelstand sollte mitgestalten, nicht aufholen.
Wir investieren früh in neue Technologien rund um Materialien und Infrastruktur - gemeinsam mit den Unternehmen, die sie später einsetzen.
Wie wir bauen, gerät unter Druck. CO2-Vorgaben für Baustoffe, neue Vergabekriterien, Knappheit primärer Rohstoffe, steigende Recyclingquoten und wachsende Verantwortung über den gesamten Lebenszyklus verschieben die Spielregeln.
Große Akteure sichern sich systematisch Vorteile. Über eigene Venture-Arme, strukturiertes Scouting und gezielte Kapitalallokation investieren sie in Technologien, die die Art und Weise verändern, wie Materialien entwickelt, in die Wertschöpfungskette integriert und eingesetzt werden.
Mittelständische Unternehmen stehen vor einer anderen Realität. Verteilt über Segmente und Regionen, mit begrenztem Kapital für solche Vorhaben, müssen sie zuerst ihr Kerngeschäft stabil halten.
Startups entwickeln entsprechend oft an der industriellen Realität der mittelständischen Betriebe vorbei. Wenn beide aufeinandertreffen, wird die Zusammenarbeit schwierig - nicht weil die Technologie nicht funktioniert, sondern weil sie unter realen Bedingungen nicht besteht.
Genau hier setzen wir an.
INPUT Partners ist ein Investmentvehikel für neue Material- und Infrastrukturtechnologien. Wir prüfen jede Beteiligung einzeln und finanzieren sie einzeln – kein Fonds, in dem man alles auf einmal mitgeht. Es funktioniert, weil drei Überzeugungen jede Entscheidung leiten.
Wir kollaborieren mit Unternehmen, die Materialien gewinnen, verarbeiten oder einsetzen. Sie investieren mit, bringen Anlagen, Anforderungen und Marktzugang ein - und sichern sich früh Einfluss auf das, was sich durchsetzt.
Wir investieren in Teams, die Materialien, Anlagen und Wertschöpfung verstehen - nicht nur die Technologie hinter ihrer Lösung.
Wir denken in industriellen Zyklen, nicht in Exit-Fenstern. Deshalb bauen wir Bündnisse, die ein Unternehmen über mehrere Runden tragen können – mit Industriepartnern, die selbst ein Interesse daran haben, dass die Technologie das Werk erreicht.
Drei Fragen entscheiden über jede Investition.
Adressiert das Thema eine Kernherausforderung unserer Industriepartner?
Wir investieren in Lösungen, die in den Werken unserer Partner gebraucht werden – nicht in Themen, die elegant sind, aber keinen Hebel auf das Tagesgeschäft haben.
Ist die Anwendung der Engpass, nicht die Erfindung?
Wir investieren in Lösungen, die im realen Industrieprozess fehlen, nicht in technologische Höchstleistung, die niemand integrieren kann.
Sind die Schnittstellen noch gestaltbar?
Wir investieren früh, bevor technische und operative Anforderungen festgeschrieben sind. Wer dann nicht dabei ist, übernimmt später, was andere definiert haben.
Wir investieren entlang der Wertschöpfung.
Technologien, die Materialeigenschaften optimieren oder neue Rohstoffe nutzbar machen. Beispiele: alternative Bindemittel, CO2-arme Substitute, neue Additive, KI-gestützte Mischungsoptimierung.
Technologien, die die Verarbeitung neuer Materialien in bestehenden industriellen Produktionssystemen ermöglichen. Beispiele: neue Mischverfahren, Aktivierungstechnologien, KI-gestützte Prozesssteuerung, alternative Brenn- oder Härtungsverfahren.
Sehr selektiv: Technologien, die industrielle Validierung, Zertifizierung oder regulatorische Marktakzeptanz beschleunigen. Beispiele: EPD/CO2-Compliance, KI-gestützte Materialvalidierung, Standardisierungs-Tools.
Erfahrung in Industrie und Investment.
Hinter INPUT Partners steht ein erfahrenes Gründerteam mit teilweise grauen Haaren und vielen Jahren Erfahrung im Bereich Bau/Infrastruktur, Venture Capital, M&A und Corporate Innovation. Das Team hat selber Unternehmen gegründet, geführt und auch erfolgreich verkauft. Wer im Detail dahintersteht, besprechen wir im persönlichen Gespräch.
Mitgestalten, bevor Standards feststehen.
Jetzt wird entschieden, welche Themen INPUT Partners vertieft, welche Industriepartner an Bord kommen, wie wir Co-Investments strukturieren.
Wer in dieser Phase einsteigt, gestaltet mit. Wer später dazukommt, übernimmt, was andere festgelegt haben.
Standards verschieben sich. Allein zu reagieren ist ein Spagat.
Materialien und Wertschöpfungsketten verändern sich. Kerngeschäft stabil halten und parallel Zukunft gestalten ist als einzelnes Unternehmen schwer zu leisten. Im Co-Investment mit anderen Investoren wird es tragfähig.
- Scouting und Vorab-Prüfung relevanter Technologien
- Mitsprache bei Spezifikationen und Schnittstellen
- Bei größeren Tickets: Bündnis mit anderen Industriepartnern
Im Labor zu überzeugen ist nicht das Problem. Im echten Werk zu bestehen schon.
Industrielle Anwender stellen andere Anforderungen als klassische Frühphasen-Investoren. Materialfreigaben, Anlageneinbindung, Validierung in laufender Produktion.
- Investoren mit Tiefenkenntnis der Industrie
- Direkter Zugang zu späteren Anwendern und Kunden
- Validierung mit echten Daten in echten Anlagen, nicht nur im Labor
Wo Technologie auf Industrie trifft, entscheidet sich, was im Werk ankommt – nicht, was im Pitch glänzt.
Wer mit Industriepartnern co-investiert, sieht früher, was integrierbar ist und was nicht. Substanz statt nächster Hype-Zyklus.
- Co-Investments mit operativ relevanten Industriepartnern
- Investment-Logik, die sich an Werkstauglichkeit orientiert, nicht an Hype
- Zugang zu Beteiligungen, die sonst nur unter der Hand vergeben werden